Der ganz normale Wahnsinn…











{28. September 2010}   Zeit für Veränderung

Ein Grundsatz den ich fasste als ich vor einigen Jahren in die Haupstadt zog lautete: Hier werde ich nicht alt…

… das war nun schon vor einer ganzen Weile…

… das Studium abgeschlossen, der Zeitpunkt günstig…

… es ist also Zeit…

… Zeit für einen neuen Abschnitt…

… Zeit für die Rückkehr zur Kleinstadt!

Ende August sitze ich auf gepackten Kisten:

gepackte Kisten

Einige Stunden später ist der Umzugswagen voll – an dieser Stelle noch einmal einen riesengroßen Dank an meine vielen Helfer! – Dann geht es endlich richtig los! Raus aus der City, rein ins grüne Herz Deutschlands. Ich freue mich schon lange auf diesen Moment – am Ende bin ich aber doch ein bisschen wehmütig – nicht wegen Berlin, aber wegen der vielen liebgewonnenen Menschen, die ich jetzt zurücklassen muss. Dennoch… ich freue mich, als ich endlich das Landesschild passiere:

Sie haben ihr Ziel erreicht - Schild

Thüringen – Sie haben Ihr Ziel erreicht (im Dunkeln während der Fahrt aufgenommen). Ja! Die Wartezeit war schließlich lang genug.

Dann stehe ich vor dem Haus in das ich bald einziehen werde – ja, bald. An diesem Tag noch nicht ganz. Wir haben noch keine Schlüssel für unsere Wohnung im ersten Stock, es wird noch saniert. Stattdessen tragen wir den Großteil der Möbel in den Keller:

Moebel und Kisten im Keller

Was da nicht hineinpasst, wandert vorübergehend in eine leere Wohnung im vierten Obergeschoss. Schlafen müssen wir vorerst im Studentenwohnheim. Schon klar, der ganz normale Wahnsinn eben.

Jetzt heißt es also erstmal abwarten…

… noch ein paar Tage…

… und dann noch einen…

Nach zehn Tagen ist es endlich soweit – Schlüsselübergabe. Puh… also das ganze Zeug aus dem vierten Stock wieder nach unten. Was im Keller steht muss warten bis Tapeten an den Wänden sind… wir ziehen in eine Baustelle ein, immerhin finde ich eine Ecke, in der ich mir meinen Arbeitsplatz einrichten kann.

Arbeitsplatz zwischen den Kisten

Weitere drei Wochen später nun herrscht immernoch ziemliches Chaos. Tapeten fehlen nur noch in Flur und Bad, aber eingerichtet sind wir noch nicht. Die Sachen aus dem, übrigens fremden Keller, haben wir umgelagert, teils in die Wohnung, teils in unseren nun zugewiesenen eigenen Keller, weil noch kein Platz dafür ist. Bürokratie und Arbeitszeiten lassen alles sehr schleppend vorangehen. In den nächsten Tagen muss ich nochmal zurück, um eine ausstehende Bescheinigung von der Uni abzuholen. Bei zwei der drei dafür notwendigen Personen habe ich schon einen Termin bekommen… aber das ist ein anderer Wahnsinn, von dem ich vielleicht ein anderes Mal berichten werde…

Vorerst möchte ich diesen Bericht noch mit etwas Positivem abschließen…

gruene Aussicht auf die Berge

… mit der herrlichen Aussicht, die ich nun in meiner neuen Wohngegend genießen kann.

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Thomas says:

Huhu 🙂

endlich mal wieder was zu lesen *g*

Freut mich, dass es endlich geklappt hat und die schöne Aussicht entschädigt ja wirklich den Stress, den du/ihr hattet 😉

Weit weg von deinen liebgewonnen Personen, ja…aber näher an mich heran, hrhr :p

Vielleicht komme ich mal nach Thüringen…suche schöne Wasserfälle zum Fotografieren 😉

Liebe Grüße
Thomas



Fedora says:

Wasserfälle, hmm.. Ich wohne zwar aufm Berg, aber Wasser fällt da nur, wenn’s regnet. 😉 Aber sicher gibt es den einen oder anderen Wasserfall im Thüringer Wald. 😉

Übrigens habe ich heute innerhalb lediglich 1 1/2 Stunden meine Bescheinigung erstanden.



Thüühüühüüringen says:

Das grüne Herz Deutschland .. .*sing* seit wann sind Herzen grün 🙂



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