Der ganz normale Wahnsinn…











{20. Oktober 2010}   Alternativen

Brauchbare Stichsäge: ~100 Euro

Gelochter Ausschnitt Loch an Loch... großes Loch

Mann mit kreativer Energie und unerschütterlicher Geduld: unbezahlbar

eingebaute Spuele


{21. Juni 2010}   20000 Tage

Mal wieder ein Beitrag aus der Kreativecke, diesmal gleich doppelt kreativ (aber nur einmal von mir).

Alles begann damit, dass eine Einladung zur Feier des 20000. Tages auf Erden bei mir einflatterte. Ja, DAS ist doch mal was anderes als öde Geburtstagsfeiern und so ein Jubiläum ist auch nicht so maßlos überstrapaziert. Da war mal jemand kreativ – Gruß an Xylanthrop – und veranlasste damit unbeabsichtigt auch gleich mindestens die Hälfte der Anwesenden, auch mal ihre Jubiläumstage zu berechnen. (Schreibt doch mal, wenn es euch jetzt auch erwischt hat. 😉 – Tipp: Excel/Calc)

Aber was schenkt man nun einer Frau zum 20000. Erdentag? Hat man da nicht alles, was man sich für (eine überschaubare Menge an) Geld kaufen kann? Hmm… Ich bin ja inzwischen dazu übergegangen für solche (und ähnliche) Anlässe mit einer Grundidee loszuziehen und etwas Passendes zusammenzustellen, persönliche Geschenke findet ohnehin jeder schöner. Die Grundidee war hier etwas, was man schwer schenken kann: Erholung und Entspannung. Aber braucht das nicht tatsächlich jeder mal? Also los.
Kernstück wurden schnell die herrlichen Massagesteine – die hatten es mir bereits vor einer Weile angetan und fügten sich hier prima in den Entspannungsgedanken. Alles weitere war dann eine Frage der passenden Dekoration. Am Ende blickte ich durchaus zufrieden auf mein Werk:

Quadratische Dose ausgelegt mit einem Handtuch, darauf ein Beutel mit Massagesteinen, Entspannungsbad und Massageöl

Nachträglich betrachtet muss man ein bisschen aufpassen, dass die Beschenkte nicht den Eindruck bekommt, vorher furchtbar unentspannt gewirkt zu haben, also vorher am besten mal überlegen, ob diejenige an die ihr jetzt vielleicht denkt, dazu neigen könnte. (Ja, Frauen! Da will man ihnen mal was Gutes tun und sie denken gleich wieder was Schlechtes!) Aber gefreut hat sie sich trotzdem, wie ich meine. 😉



… aber zum Backen!

Und das ergab sich so…
Aus hier nicht weiter erwähnten Gründen fühlte ich mich einer hier nicht weiter erwähnten Person zu großem Dank verpflichtet und da es sich bei dieser Person um einen echten Schaf- , pardon, Szaf-Fan* handelt, beschloss ich beim Durchstreifen der Osterdekoration in diversen Geschäften meinem Dank mit einem echt schaaafen Präsentkörbchen Ausdruck zu verleihen. Als ich schließlich in einem nicht weiter erwähnten Geschäft auf ein Ausstechschaf stieß war klar: Jetzt wird dafür noch eine Schafherde gebacken!
 
 

*…weil Szafe liszpeln.
 

So sah das aus, als ich mich einige Tage später ans Werk machte:

Zuerst wurden einige helle Schafe geboren…
helle Schafe beim Ausstechen

…dann ein paar dunkle:
Schokoschafe auf dem Backblech

Als sie aus dem Ofen kamen, sah das schon ziemlich schaaaf aus:
Schafherde nach dem Backen

Aber es fehlte noch ein bisschen Dekoration:
dekorierte Schafkekse

Ich fühlte mich wie ein Schafgott! Ich habe Schafe geschaffen!
Natürlich konnte ich es, einmal richtig bei der Sache, auch nicht lassen, den Schafen noch ein paar Osterhasenfreunde zu backen:
Hasenkekse und Ostereierkekse

Die fertigen Schäfchen landeten schließlich im Körbchen (fast alle…):
Geschenkkorb mit Schafkeksen und vielen anderen Schafen

Ich fürchte, keines von ihnen hat lange überlebt, aber ich hatte viel Spaß! Zu Ostern ist das Keksebacken zudem viel entspannter als zu Weihnachten – und ein bisschen Eierlikör im Teig macht aus dem Backwerk echte Osterkekse… in diesem Sinne: Schaaafe Ostern!



et cetera