Der ganz normale Wahnsinn…











ASP auf der Festung Königstein, das klang schon lange vor dem Termin verheißungsvoll. Nostalgische Umgebung, emotionsgeladene Musik, einmalige Akustik. – Die Atmosphäre fing uns schon von außen ein, ein absolut passender Ort für so ein Konzert:

Die Bühne stand im Innenhof, umringt von Felsen und Mauerwerk, übersichtlich, im kleinen Kreis, ohne Gedränge. Kurz vor Beginn zog sich der Himmel zu, dunkle Wolken, es wurde stürmisch. Ein paar prasselnde Regentropfen täuschten einen Sturm an… und verschwanden ebenso schnell wieder, wie sie gekommen waren – zusammen mit den dunklen Wolken. Es konnte losgehen – mit etwas Verspätung, aber umso lauterem Jubel. Eine Vorband brauchte es nicht. Kulisse, Klänge und Emotionen fingen sofort alle ein.

Viele bekannte Lieder – zum Mitgehen, Mitsingen, Mitfühlen… Das „Duett“ wurde zum Chor zwischen Menschen, Herzen und Wind. „Wieg, wieg, wieg dich im Tanze…“ – ein Bild voller Erinnerungsklänge (nur eins – für die Daheimgebliebenen, symbolisch für all die Bilder und Melodien in den Herzen):

Asp-auf-der-Buehne

Es war wirklich, wirklich toll, intensiv, emotional… auch als es langsam dunkel wurde. Großartig. Begeisterung auf beiden Seiten, viele Zugaben – natürlich durften wir füreinander brennen, doch zum Abschied ein seltener Werwolfgruß („Lykanthropie“).

Als der Abbau begann, die letzten Klänge noch in Mauern und Ohren nachhallten, kam schließlich doch noch der Regen zurück und vollendete sein Werk, das er scheinbar extra für das Konzert ausgesetzt hatte, eine Regenwand vor der leeren Bühne.

Hach… vorbei, … aber unvergessen. Danke für diesen wundervollen Abend.



et cetera